30. Ches 1372
Nachdem die "Realitätsnische" noch einmal durchsucht wurde und man dem Plappernden Hundermaul im Schrank unter der Treppe eins auf dasselbige gegeben hat, begibt man sich in den Keller und schaut nach, wie es dem Gefangenen und den Befreiten geht. Nach einiger Zeit kommt eine der beiden Frauen wieder zu sich und stellt sich als Torea, eine Helm Priesterin, vor. Sie war auf der Suche nach ihrer Kameradin Alein, die wie sie den Auftrag hatte, die Ralitätsnische zu untersuchen, da der Helm-Orden dort dunkle Machenschaften vermutete. Während man so plaudert, erscheinen im Laden im Erdgeschoss zwei weitere Kultisten, die bevor sie Hilfe holen können, ausgeschaltet werden. So elegant hat noch niemand Randal mit einer Waffe in der Hand über eine Theke springen sehen. Nachdem dieses Problem ebenfalls vorerst gelöst ist, widmet man sich dem Gefangenen, anscheinend ein Novize, der den dunklenden Mächten der Hörenden verfallen ist. Beim Verhör stellt sich heraus, daß die "Realitätsnische keinesfalls das Hauptquartier der Kabalisten ist, sondern ein altes Herrenhaus im Burgviertel. Dort wohnt wohl auch die Gesegnete. Außerdem berichtet der Novize von heimlichen Treffen zwischen der Gesegneten und vermumten Gestalten zu später Nachtzeit. Man beschließt erst einmal den Helm Tempel aufzusuchen, um die Situation mit dem Helm-Orden zu besprechen.

Gesagt getan erreicht man den Helm Tempel und wird auch sogleich vom Vorsteher der Wache Varimer empfangen, der sehr erleichtert zu sein scheint, daß Torea und Alein gesund wieder da sind. Bedächtig und interessiert hört Varimer sich die Geschichte der Helden und der beiden Priesterinnen an und erzählt dann seinerseits das, was er weiß. Das alte Herrenhaus, das jetzt eine Stätte der Hörenden zu sein scheint wird bereits seit einiger Zeit von den Helm Wachen beobachtet. Man kann die Berichte des Novizen ebenfalls bestätigen und es scheint in der Tat der Fall zu sein, daß eine andere Partei - die Vermutung liegt nahe, daß es sich dabei um Leute von Axom Gaerleth handelt - mit im Spiel ist. Man entschließt sich daraufhin, diese Nacht in das Herrenhaus einzudringen und das Problem mit den Hörenden ein für allemal zu lösen, wie auch immer die Lösung aussehen mag. Für dieses Unternehmen werden zu den Helden Brannon, Melea und Randal noch fünf weitere Helm Paladine abgestellt.

Bevor die nächtliche Aktion startet bleibt den Helden noch ein wenig Zeit, um sich mit eventuellen Sachen auszurüsten, oder eine Runde zu schlafen.

Vom Helm Tempel bricht man auf und erreicht nach kurzer Zeit das Herrenhaus. Es werden zwei Gruppen gebildet, von der die eine (die Paladine) durch den Hintereingang eindringt und die zweite (die Helden) durch die Vordertür ihr Glück versucht. In der Eingangshalle wird man, nachdem der Diener, der die Tür geöffnet hat ausgeschaltet wurde, von einer Gruppe Kabalisten sofort angegriffen. Der Kampf ist hart, aber es gelingt den Helden die Oberhand zu gewinnen und sich in den ersten Stock vorzukämpfen. Dort findet man Schläfstätten und ein riesiges Studierzimmer, in dem die Kabalisten ihre Forschung betrieben haben. Der zweite Stock offenbart das Zimmer der Gesegneten, die allen Erwartungen zum Trotze nicht anwesend zu sein scheint. Eine Durchsuchung fördert einige magische Dinge zu Tage, aber nichts weltbewegendes. So erreicht man schließlich die Turmspitze, in der ein kleines Observatorium eingerichtet wurde. Enttäuscht steigt man wieder ins Erdgeschoss zurück und wird dort von vier der fünf Paladine in Empfang genommen - mit einer Gefangenen. Wie sich herausstellt handelt es sich bei dieser Gefangenen um die Gesegnete, die den Paladinen mächtig eingeheizt hat - einer sitzt jetzt an Helms Tafel.

Man beginnt sofort mit dem Verhör und erfährt in dessen Verlauf, daß die Gesegnete ein Abkommen mit Axom Gaerleth getroffen hat. Dabei geht es um Erlangung von Macht, nicht unübliches für die Feuermesser, deren Anführer Gaerleth ja ist. Allerdings gestaltet sich die Sache so, daß er scharf auf einen Posten als maskierter Fürst zu sein scheint. Dies würde aber bedeuten, daß zumindest ein amskierter Fürst abtreten müßte (auf welche Weise auch immer, vorzugsweise dahinscheiden). Außerdem hat Axom Gaerleth der Gesegneten einen Gegenstand zur Aufbewahrung übergeben, den sie mittels Magie an einen, wie sie sagt sicheren Ort gebracht hat. Dieser Ort entpuppt sich nach näherer Betrachtung als ein Ort im Unterberg, was die Vermutung zuläßt, daß es sich um ein Dungeon handelt. Dies führt nicht gerade zu Begeisterungsstürmen, da man sich nur ungern mit Fallen aller Art herumschlägt. Aber es scheint der Gruppe keine Wahl zu bleibe, will sie das Siegel des Eisens in den Händen halten und ein Puzzelstein zur Lösung des großen Rätsels hinzufügen. Auch bleiben die Fragen offen, wo und wer ist Axom Gaerleth und wer ist der maskierte Fürst, der sterben soll?

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